Dienstag, 19. Mai 2009

Ganz großer Mäander






















Es sieht aus, als hätte ich zur Zeit ein Thema für mich gefunden. Kleckse, Punkte und Mäander. Die zu malen hat ein wenig was von Unkraut zupfen.

Es ist gut ein Thema zu haben.

Die großartige Autorin eines befreundeten Hackblogs erzählte mir kürzlich von einer tragischen Gestalt mit einem ganz eigenen Thema, der seiner nicht beneidenswerten Leidenschaft in unserem Heimatstädtchen fröhnte. Der arme Kerl war besessen davon anderer Leute Zehen zu lutschen, was sicher sinnlich und moralisch nicht verwerflich sein mag, jedoch, wenn es gegen den Willen der am Zeh dranhängenden Person geschieht, kein sonderlich alltagsnahes Hobby ist. So trug es sich zu, dass völlig überrumpelte Mitbürger des Winters gar vom Fahrrad gezerrt wurden, um ihnen den wollsockenen Schweiß von den Liebesgnubbeln zu lecken. Ein Pedophiler, quasi.

Da bleiben am Ende einige Fragen offen. Wie zieht man jemandem, der das ja nicht will, im Winter die Socken und Schuhe aus und wäre der Sommer da nicht besser geeignet? Wem wurden die Zehen gelutscht und hinterlässt so etwas bei den Betroffenen traumatische Schäden?
Warum ist Malen wie Unkraut zupfen?

Kommentare:

  1. Das sind natürlich ganz existenzielle Fragen, die man nicht so einfach beantworten kann.
    Die Frage ob da nicht der Sommer besser geeignet wäre, kann ich gleich mit JA beantworten :)

    AntwortenLöschen
  2. Es gibt mehr von uns, als ihr vielleicht denkt!19. Mai 2009 um 17:51

    Den Mäandern dieser Welt wurde gesellschaftlich gesehen in den letzten Jahren deutlich zu wenig Beachtung geschenkt- ebenso wie Zehenlutschern. Diesen Eindruck erhält man jedenfalls, wenn man Ihr gar reizendes Werk betrachtet.
    P.S.: Es wurden auch schon Leute (genauer gesagt männliche Clintos) beobachtet, die auch im Winter der Fußnacktkultur fröhnen!

    AntwortenLöschen
  3. Man rearrangiere mit selbigem Fusse kurzerhand die Dentatur jenes Zeitgenossen und lasse ihm sich am ganzen Fuss erlaben.

    AntwortenLöschen